Cave over Jóreménység
Die über Jóreménység gelegene Höhle ist eine der Höhlen, die im Pilis-Gebirge im Gebiet des Nationalparks Duna–Ipoly am Hang Vaskapu, am Rande von Pilisszentkereszt, liegen.
Beschreibung
Im Vaskapu-Tal, 290° vom Pilis-Höhlensystem entfernt, 150 m entfernt, in einer Höhe von 582 m über NN, befindet sich die über Jóreménység gelegene Höhle mit zwei Eingängen, die nach Osten ausgerichtet sind. Vom Ast des Vaskapu-Tals aus, 215° entfernt, 130 m entfernt, öffnet sich die Höhle in der Mitte einer 6 m hohen Felswand. Die Eingänge liegen direkt über dem Eingang der Jóreménység-Höhle. Durch eine kleine Öffnung ist die Höhle auch mit der Jóreménység-Höhle verbunden. Vor der Felswand, die die Eingänge der Höhle bildet, sind noch Spuren früherer Forschungslager (Feuerstellen und Ruheplätze) zu sehen.
Die über Jóreménység gelegene Höhle entstand in einer schiefen Schichtgruppe aus Trias-Kalkstein durch Gefrieren. In der formationär armen Höhle gibt es wenig Borsökő. Die nicht versperrte Höhle ist ohne Genehmigung und mit leichtem Klettern begehbar. Durch den oberen Eingang hinab in das etwa 3 m tiefe Schacht kann man den anderen Eingang erreichen, von dem aus ein schräger Vorsprung hervorschaut. Die Höhle hat für die weitere Forschung keine bedeutende Relevanz.
Forschungsgeschichte
Im 1967 erschienenen Buch „Pilis útikalauz“ wird erwähnt, dass sich rund um die Szoplák-Tal-Höhle im Vaskapu-Tal viele kleine Hohlräume zwischen den Büschen verbergen. Im 1974 erschienenen Buch „Pilis útikalauz“ wird im Verzeichnis der Höhlen des Pilis-Gebirges und des Visegrád-Gebirges (S. 19–20) angegeben, dass zwischen den Höhlen des Pilis-Gebirges und des Visegrád-Gebirges die Vaskapu-Tal-Höhlen liegen. Im Abschnitt, der die Höhlen des Pilis-Gebirges beschreibt, heißt es, dass ein Waldhüttenweg mit dem blauen Quadrat gekennzeichnet in das Vaskapu-Tal eintritt, und etwa einen halben Kilometer später, an der an den Weg anliegenden felsigen Berghang, eine Reihe von Hohlräumen und kleinen Höhlen zu finden ist. Diese Vaskapu-Tal-Höhlen (Steinkammern, Felshöhlen) heben sich durch ihre Größe, Tropfsteine und interessanten Formen von der Pilis-Höhle ab.
Im Dezember 1989 vermessen Kárpát József, Gyombolai Gábor und Madár Marianna die Höhle Jóreménység. Auf einer der aufgrund der Vermessung erstellten Querschnittskarten (A–A') der Höhle Jóreménység ist die Stelle zu sehen, an der die Höhle Jóreménység und die über der Höhle Jóreménység liegende Höhle miteinander verbunden sind. Auf dem Grundrissplan der Höhle Jóreménység ist ebenfalls zu erkennen, wo sich dieser Querschnitt in der Höhle Jóreménység befindet. In dem von Kárpát József 1990 verfassten Manuskript wird erwähnt, dass über dem Eingang der Höhle Jóreménység ein steinartiges Hohlraum liegt. Im 1991 erschienenen Reiseführer wird der Abschnitt aus dem Reiseführer von 1974, der die Vaskapu‑Tal‑Höhlen beschreibt, wiederholt, mit dem Unterschied, dass neben der Waldhütte der rot gekennzeichnete Wanderweg ins Vaskapu‑Tal führt. Im Höhlentag‑Führer von 1996 wird erwähnt, dass die Vaskapu‑Tal‑Höhlen, Felskammern und Felsschluchten sowohl in ihrer Größe als auch in ihren interessanten Formen und Tropfsteinen die Pilis‑Höhle hervorheben.
Am 5. Mai 1997 vermesste Regős József die Höhle, und am 9. Mai 1997 zeichnete Kraus Sándor auf Grundlage der Vermessung den Grundrissplan, den Längsschnittplan und den Querschnittplan der über der Höhle Jóreménység liegenden Durchgangshöhle (Katastralgemeinde 4840) an. Auf dem Grundrissplan ist die Lage des Längsschnitts in der Höhle zu erkennen. Auf dem Längsschnittplan ist die Lage des Querschnitts in der Höhle zu sehen. Die Höhle wird auf den Karten im Maßstab 1:50 dargestellt. Auf dem Kartenblatt ist die östliche Richtung (É) markiert. In Kraus Sándor's Bericht von 1997 steht, dass die vor 1997 bereits bekannte über der Höhle Jóreménység liegende Höhle 1997 kartiert wurde.
Steckbrief
- Typ
- cave
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Quellen
Der Text auf dieser Seite wurde übersetzt aus: Jóreménység feletti-barlang (hu.wikipedia.org), Stand: 11 March 2022
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