Debrecen "Big Forest" Nature Conservation Area
Im Gebiet des Debreceni Nagyerdő leben besondere geschützte Pflanzenarten und Tiere, der seinen Namen von seinen riesigen, 100–120 Jahre alten Bäumen erhalten hat. Der Wald wurde im 18. Jahrhundert zum Park erklärt und 1939 mit der Nummer 1 in das Register der geschützten Naturschutzgebiete eingetragen. Das von nationaler Bedeutung geschützte Naturschutzgebiet ist Teil des Natura‑2000‑Netzwerks. Das Hauptproblem des Waldes ist die Austrocknung, das Verfallen alter Eichenbestände, das Vorhandensein invasiver und fremder Arten sowie illegale Müllablagerungen. Bei deren Verhinderung leistet das Gemeinschaftsarbeitsprogramm des Hortobágyi Nationalparks Hilfe. Der Zustand des Waldes wurde stark verbessert durch die Waldsanierung der Nyírerdő Zrt., und der Botanische Garten der Universität Debrecen startet in naher Zukunft ein EU‑gefördertes Wiederaufforstungs‑Rekonstruktionsprogramm.
Lage
Das Schutzgebiet liegt im Stadtinneren von Debrecen, das 1092 Hektar umfassende Schutzgebiet befindet sich im nördlichen Teil der Stadt im universitätsnahen Bereich.
Beschaffenheit, Merkmale
Ziel der Schutzverordnung ist die Erhaltung des in Ungarn erstmals geschützten alten Eichenwaldes und der angrenzenden Waldverbände für künftige Generationen. Im Leben der Stadt Debrecen hat der Nagyerdő stets eine bedeutende Rolle gespielt; seine Erhaltung ist sowohl für die Stadt als auch für den Naturschutz wichtig.
Die bekannten Erholungs‑ und Freizeiteinrichtungen sowie Sehenswürdigkeiten des Nagyerdő:
Békás-See
Millenniums‑Spielplatz
Medgyessy‑Promenade (mit Statuen bekannter Schriftsteller und Dichter)
Nagyerdei‑Heilbad
Aquaticum Erlebnisbad
Nagyerdei‑Strand
Bootsfahrtsee
Nagyerdei‑Kulturpark
Debreceni‑Freizeitpark‑Kleinbahn
Eisbahn
Sportzentrum
Sporthalle in der Oláh Gábor Straße
Nagyerdei‑Stadion
Szigetkék – Themen‑Spielplatz
Universitätspark
Botanischer Garten
Nebentheater
Am Waldrand befindet sich das Diószegi Sámuel Bildungszentrum, das Ausgangspunkt der Lehrpfade Gyöngyvirág und Odvas keltike ist. Der Schutz und Erhalt des Großwaldes ist auch im Hinblick auf die Ausbildung von Jugendlichen und die Förderung der Naturverbundenheit von großer Bedeutung; die Kinder können unter fachkundiger Leitung den Wald, seine Tier- und Pflanzenwelt und die forstwirtschaftlichen Arbeiten kennenlernen.
Pflanzenwelt
Im Gebiet des Großwaldes werden etwa 700–800 Pflanzenarten verzeichnet. Der Großwald bewahrt das Gedächtnis eines hügeligen Kiefern- und Eichensteppenwaldes, der zum charakteristischen Teil des sandigen Wald‑Wiesen‑Mosaiklandschaftstyps im südlichen Nyírség gehört; die einheimische Hauptbaumart ist die Stiel-Eiche, typische Begleitbäume sind die weiße Lärche, die Zitronen-Lärche, die kleine Linden, die Feld-Ahorn und die Wildbirne.
Der Waldpark des Großwaldes hat aufgrund starker anthropogener Einflüsse eine erhebliche Umwandlung der ursprünglichen Baumzusammensetzung sowie der Strauch- und weichen Unterpflanzung erfahren. Dennoch ist er in seinem gegenwärtigen Zustand sehr artenreich hinsichtlich einheimischer Baumarten sowie der angesiedelten fremden (exotischen) Baumarten. Die im Gebiet vorhandenen alten Bäume bieten zahlreiche Lebensräume für viele Tier‑, Pflanzen‑ und Pilzarten; daher muss jedes Exemplar dieser Bäume erhalten werden, das an sich einen naturschutzrechtlichen, landschaftlichen und ästhetischen Wert darstellt. Besonderes Augenmerk ist auf die alten, über 100 Jahre alten, vor allem Stiel-Eichen zu legen.
Typische Pflanzenarten:
Himmelsblaues Sternblumen
Bohnenblütige Windrose
Waldzaubergras
Wiesen‑Salbei
Tierwelt
Im Gebiet des Großwaldes werden derzeit 2 besonders geschützte, 49 geschützte Wirbeltier‑ und 39 geschützte Wirbellosarten verzeichnet. Zum Schutz dieser Arten muss besonderer Wert auf den Erhalt ihrer Lebensräume gelegt werden, da dies eine unabdingbare Voraussetzung für das Fortbestehen des biologischen Gleichgewichts ist.
Typische Tierarten:
Steckbrief
- Typ
- forest, Natura 2000 site, nature reserve
- Erbaut
- 1939
- Fläche
- 1.092 Hektar
Fakten von Wikidata.
Schlagwörter
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Quellen
Der Text auf dieser Seite wurde übersetzt aus: Debreceni Nagyerdő természetvédelmi terület (hu.wikipedia.org), Stand: 5 July 2026
Der Text steht unter der Lizenz CC BY-SA 4.0 zur Verfügung.
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