Hosszú Hill No 4 Cave

Szenti Tamás · CC BY-SA 4.0

Szenti Tamás · CC BY-SA 4.0

Die Hosszú-hegyi 4. sz. barlang ist eine der Höhlen im Pilis-Gebirge im Gebiet des Nationalparks Duna–Ipoly.

Beschreibung

Im Außenbezirk von Pilisszántó, an der steilen DNy-Hangseite des Hosszú-hegy, im felsigen und buschigen Abschnitt befindet sich der quadratische, winzige Eingang der Höhle. In unmittelbarer Nähe zum Eingang der Hosszú-hegyi 2. sz. barlang, links davon, liegt ihr Eingang. Sie liegt 220 m östlich von der Drei-Loch-Zsombolyt. In einem 3 m langen, steil abfallenden Felsschlitz befinden sich einige Kugelstatuen, an den Wänden sind wenige Borsaksteine zu beobachten. Sie entstand im oberen Trias-Dachstein-Kalk. Sie hat keine besondere Bedeutung. Die Höhle kann ohne Genehmigung mit Grundausrüstung für Höhlenwanderungen besichtigt werden.

Im Jahr 2011 wurde die Höhle erstmals in der Literatur als Hosszú-hegyi 4. sz. barlang bezeichnet.

Forschungsgeschichte

Im Hydrologischen Bulletin von 1948 wurde veröffentlicht, dass durch das Hervortreten des Hosszú-hegy das Karstwasserniveau im Hosszú-hegy abgesunken ist und der Betrieb der Quellensysteme der Ziribári-, Hosszúhegyi-, Pilisszántói- und Szurdokvölgyi-Höhlen eingestellt wurde.

Im Bericht der Szabó József Gruppe der Höhlenforschungsabteilung des FTSK aus dem Jahr 1977 wird erwähnt, dass vom Eingang der Höhle Hosszú-hegyi Nr. 2 aus nach Ny ein Eingang zur Höhle Hosszú-hegyi Nr. 4 führt, die ein bemerkenswertes kleines Hohlraum ist. Der Hohlraum ist eine etwa 2 m im Durchmesser messende Kugelkuppel, die an zwei Stellen an die Oberfläche ausgebrochen ist. Derzeit blockiert Schotter den unteren Ausgang. Es gibt keine Formationen im Hohlraum, dessen Boden von Schotter bedeckt ist. In der Felswand über der Höhle sind einige für Menschen unpassierbare große Felshöhlen zu sehen. Im Bericht finden sich die 1:100‑Maßstab‑Karten der beiden Höhlen (der Grundrissplan und der Längsschnittplan der Höhle Hosszú-hegyi Nr. 4). Für die Erstellung dieser von Szablyár Péter bearbeiteten Karten haben Havas Péter und Szablyár Péter die Höhlen vermessen. (Auf der Kartenplatte ist sowohl die Höhle Hosszú-hegyi Nr. 2 als auch die Höhle Hosszú-hegyi Nr. 4 dargestellt.)

Im MKBT‑Bericht von 1977 wurden die beiden Karten der Höhle sowie der Teil des Berichts, der die Höhle beschreibt, veröffentlicht. Am 27. April 1997 vermessen László Sásdi und Richárd Kovács die Höhle. Auf Grundlage der Vermessung erstellte László Sásdi den 1:100‑Maßstab‑Grundrissplan und den Längsschnittplan der Höhle.

In Adrienn Szokol's 2011 manuscript there is a site plan showing the geographic location of the caves in the 4830 cave catastrophe area. The diagram marks the geographic location of the Hosszú-hegy 4. sz. cave. The manuscript states that the Hosszú-hegy 4. sz. cave opens on Hosszú-hegy at an elevation of 456 m a.s.l. The tectonic cave is 3.2 m long and has a vertical extent of 2.7 m. Borsókő can be observed in it. The MKBT Information 2011 November–December issue mentions that an intensive upward airflow can be detected in the lower passages of the Szurdok-völgy 2. sz. water sink. From the phenomenon one can infer a large, still undiscovered stream branch coming from the Pilis mountain side, or that the Szurdok-völgy 2. sz. water sink is connected with the water‑filled cave passages formed by karst activity that are located on the upper part of Hosszú-hegy.

Steckbrief

Typ
cave

Fakten von Wikidata.

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Koordinaten: 47.662817, 18.919572In Google Maps öffnen

Schlagwörter

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Quellen

Der Text auf dieser Seite wurde übersetzt aus: Hosszú-hegyi 4. sz. barlang (hu.wikipedia.org), Stand: 9 June 2021

Der Text steht unter der Lizenz CC BY-SA 4.0 zur Verfügung.