Keleti quarry No 12 Cave

Szenti Tamás · CC BY-SA 4.0

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Eine Keleti-Kőfejtő 12. sz. barlang im 3. Bezirk von Budapest, im Budai Tájvédelmi Körzet des Duna–Ipoly Nationalparks, befindet sich einer der Höhlen.

Beschreibung

Im östlichen Teil des Budapester Thermalkarsts, im südöstlichen, aufgegebenen, zweistöckigen Steinbruch von Mátyás-hegy, auf der oberen Ebene, am östlichen, rechten Rand des Steinbruchhofes, in 224 Metern über dem Meeresspiegel, fünf Meter relative Höhe, befindet sich der natürlich geprägte, aber künstlich geöffnete, ovale, horizontal ausgerichtete Eingang. 25 Meter südöstlich liegt die eingestürzte Keleti-Kőfejtő 11. sz. barlang. Entlang einer tektonischen Spalte entstanden sie durch die Korrosion der Mischungen von aus der Tiefe aufsteigenden Grundwasserströmen. Die 13 Meter lange Höhle besteht aus einem horizontalen Gang. Die leicht begehbare, nicht versperrte Höhle ist mit Genehmigung und Grundausstattung für Höhlenwanderungen besuchbar.

Die Keleti-Kőfejtő 12. sz. barlang erscheint in der Literatur unter den Namen 12. barlang (Kárpát 1985), 12-es barlang (Acheron 1993), 12.sz. barlang (Kárpát 1989), 12.sz. munkahely (Kárpát 1985), Kaolinos-barlang (Acheron 1993), Keleti-Kőfejtő 12. sz. barlangja (Leél-Őssy 1995), Mátyás DK-i kőfejtő 12.sz.barlangja (Kárpát 1989), Mátyás-hegy DK.-i kőfejtő 12/b barlang (Kárpát 1985) und Mátyás-hegyi DK-i kőfejtő 12.sz. barlang (Kárpát 1989).

Forschungsgeschichte

Nach Aussagen von in der Nähe lebenden älteren Menschen gab es viele Hohlräume auf der Grundebene des Steinbruchs, als der Steinbruch in Betrieb war. Die vielen kleinen Höhlen an der Wand des oberen Steinbruchhofes und die zahlreichen Höhlenindikationen und Formationen deuten darauf hin, dass der Steinbruch eine große Höhle zerstört hat, oder den oberen Teil einer großen Höhle. Die heute sichtbaren Höhlen sind Reste dieser großen Höhle. Aus dem Höhlenwelt von 1943 geht hervor, dass Bertalan Károly und Albert Béla im Rahmen der systematischen Bearbeitung der Höhlen im Umfeld von Buda die 14 kleinen Hohlräume in den Steinbrüchen von Mátyás-hegy und Kecske-hegy durchsuchten.

Im Jahr 1957 erschien im Geographischen Bulletin ein von Leél-Őssy Sándor verfasster Aufsatz, in dem die großen Steinbruchhöhlen des Mátyás-hegyi genannt werden, die in nummulitischem Kalkstein entstanden sind. Auf dem Lageplan im Aufsatz, der die geographische Lage der Höhlen des Budai-Gebirges zeigt, ist die geographische Lage der in der großen Steinbruchhöhle des Mátyás-hegyi befindlichen Hohlräume zu sehen. (Diese Hohlräume werden im Lageplan zu den schwefelhaltigen Höhlen gezählt.) Im 1958 veröffentlichten Buch „Budapest természeti képe“ steht, dass an der Wand des nach D ausgerichteten großen Steinbruchs des Mátyás-hegyi schwefelhaltige Hohlräume vorkommen. Im 1961 erschienenen, von Vitéz András und Pap Miklós herausgegebenen Buch „Budapest“ wird erwähnt, dass im Steinbruch an der DK‑Seite des Mátyás-hegyi Hohlräume zu sehen sind, die den Mátyás-hegyi‑Höhlen ähneln, aber kleinformatig sind.

Im 1963 veröffentlichten Karst‑ und Höhlenforschungs‑Informationsblatt wird erwähnt, dass die BEAC Höhlenforschungsgruppe 1962 den K‑Steinbruch des Mátyás-hegyi erforschte. An der Felswand des Steinbruchs sind einige Öffnungen zu sehen, von denen zwei (nach aktuellem Zustand) als Höhlen bezeichnet werden können. Niemand hat sich bisher mit ihrer Erforschung beschäftigt. Der Geologe Láng Gábor kartierte die Hohlräume. Charakteristische Kuppelkammern weisen auf den schwefelhaltigen Ursprung der Hohlräume hin. Der größte hat einen Durchmesser von ca. 4 m. Neben der Erkundung der Barit‑Höhle ist die Forschung an zwei weiteren Stellen ebenfalls vielversprechend.

Im Karst- und Höhlenforschungsbericht von 1964 wird erwähnt, dass in dem Steinbruch am Mátyás-hegy im 3. Bezirk von Budapest, der zum Donau blickt, bereits 1963 lang bekannte Hohlrauführungen gefunden wurden. Das Hohlraumsystem ist stark gesättigt mit Kugelkammern und hydrothermalen Spalten. Mitglieder der Barlangkutató-Gruppe der BEAC-Abteilung für Naturwanderungen führen seit 1962 Erkundungsarbeiten an einigen Stellen des Steinbruchs durch. 1963 konnten sie bei etwa 200 Arbeitsstunden an mehreren Stellen Fortschritte erzielen. Sie sahen die Lage als vielversprechend, aber ein Ergebnis sei nur mit viel Arbeit zu erreichen. Es war geplant, die Erkundungsarbeiten im Steinbruch 1964 fortzusetzen. Sie begannen mit der geologischen und mineralogischen Aufbereitung des Ortes, der genauen Vermessung, Nivellierung und Kartierung des Gebietes. Sicherlich würden sie die Kartierungsarbeiten im Frühjahr abschließen.

Im 1966 erschienenen Buch „Budai-hegység útikalauz“ steht, dass im anderen (DK‑i) Steinbruch des Mátyás-hegy (nicht im Steinbruch der Mátyás-hegyi-barlang) ebenfalls kleine Höhlenhohlräume existieren. In diesem Steinbruch wurden 9 Hohlräume bekannt. Im Karst‑ und Höhlenbericht von 1972 wurde mitgeteilt, dass am 24. April 1972 (auf Anfrage der Budapester Polizeipräsidiums) die Mitglieder des Höhlenrettungsdienstes die Hohlräume des östlichen Steinbruchs des Mátyás-hegy aufsuchten, weil deren Auffinden verschwunden war.

Im Manuskript mit dem Titel „Ungarisches Höhlenverzeichnis“, das 1976 fertiggestellt wurde, wird die Höhle nicht erwähnt. Im Bericht der Vass Imre Höhlenforschungsgruppe aus dem Jahr 1978 steht, dass die Gruppe seit mehreren Jahren die Forschung und Kartierung des K‑Steinbruchs am Mátyás‑Berg durchführt. Einige der Kammern des Steinbruchs wurden 1978 von den jungen Gruppenmitgliedern aufgebrochen, wodurch einige Kammern um 2–3 m verlängert wurden, jedoch wurde kein bedeutendes Ergebnis erzielt. Laut der 1982 erschienenen Publikation „Wanderführer Budai‑Gebirge“ gibt es im Steinbruch der K‑Seite des Mátyás‑Berges kleine, wasserhaltige Hohlräume.

Steckbrief

Typ
cave

Fakten von Wikidata.

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Koordinaten: 47.534417, 19.022972In Google Maps öffnen

Schlagwörter

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Quellen

Der Text auf dieser Seite wurde übersetzt aus: Keleti-kőfejtő 12. sz. barlang (hu.wikipedia.org), Stand: 16 December 2024

Der Text steht unter der Lizenz CC BY-SA 4.0 zur Verfügung.