József-hegyi No 2–3. Cave
Die József-hegyi 2–3. sz. Höhle an der Seite des József-hegy im 2. Bezirk von Budapest, im Gebiet des Nationalparks Duna–Ipoly, ist eine geschlossene und geschützte Höhle. Sie ist eine der größten Kalksteinhöhlen Ungarns. Sie gehörte zu den besonders geschützten Höhlen Ungarns.
Beschreibung
Durch die Verbindung der József-hegyi 2. sz. Höhle und der József-hegyi 3. sz. Höhle entstand sie. Gegenüber dem Haus mit der Nummer 22–24 in der Józsefhegyi utca in Szemlőhegy, im öffentlichen Raum, unter dem Aussichtsturm von József-hegy, ist ein errichteter und geschlossener Eingang, der der Eingang der József-hegyi 2. sz. Höhle ist. Die József-hegyi 3. sz. Höhle ist über die József-hegyi 2. sz. Höhle erreichbar. In der Nähe der József-hegyi-Höhle befindet sich das Höhlensystem.
Im oberen Eozän–unteren Oligozän bildete sich ein bryozoischer Budapester Kalk. Nach dem Eingang befindet sich ein 8 m tiefer Schacht. Ein etwa 10 m langer, 3 m breiter, sehr steiler Gang, der sich unter einer 9 m tiefen Péntek-Raum, auch genannt Nagypéntek-Raum, erstreckt. In der Höhle sind viele Kugelkammern und Kalzitausfällungen zu beobachten. Nach dem Beispiel der József-hegyi-Höhle liegen wahrscheinlich 10–20 m tiefer im Kalk große Durchgänge, die ein großes Gangsystem bilden.
Die József-hegyi 2. sz. Höhle ist etwa 80 m lang und 39 m tief. Die József-hegyi 3. sz. Höhle ist 25 m lang und 15 m tief.
1998 wurde die Höhle zum ersten Mal in der Fachliteratur als József-hegyi 2–3. sz. barlang bezeichnet. In der Fachliteratur erscheint die Höhle unter den Namen József-hegyi 2-3. sz. barlang (Persányi 2006), József-hegyi/II.-barlang (Leél-Őssy 1995), József-hegyi/II-barlang (Leél-Őssy 1995), József-hegyi II. barlang (Leél-Őssy, Adamkó 1991), József-hegyi 2. számú barlang (Adamkó, Leél-Őssy 2005), József-hegyi 2. sz. barlang (Szablyár 1987), József-hegyi II.sz. barlang (Leél-Őssy, Adamkó 1991), József-hegyi 3. sz. barlang (Kraus 1991), József-hegyi-barlang/II. (Leél-Őssy 1995) und József-hegyi-barlang/III. (Leél-Őssy 1995).
Forschungsgeschichte
Am 17. März 1986 hörten Fußgänger im 2. Bezirk von Budapest vor dem Haus Nr. 20 in der Józsefhegyi utca lautes Wasserrauschen und Plätschern, das von unter der Fahrbahn und dem Bürgersteig drang. Der Hausmeister informierte die Wasserwerke. Die Fehlersuchgruppe der Wasserwerke stellte fest, dass direkt unter dem Asphalt ein Hohlraum von etwa 15–20 m³ entstanden war. Nach der Reparatur des Druckrohrbruchs sickerte das ausgetretene Wasser am Boden des Lochs vollständig durch die Risse. Die Polizeidirektion bat die Höhlenforscher von ALBATECH GM, den freigelegten Hohlraum zu untersuchen. Die Höhlenforscher vermuteten, dass der Hohlraum mit der József-hegyi-Höhle zusammenhänge.
Am 18. März 1986 begann ALBATECH GM mit der Erkundung des vermuteten Höhlensystems. Am 28. März 1986 gelangten sie in einen etwa 150 m³ großen Höhlenraum, den Freitag-Raum. Es war einer der geplanten Forschungsstandorte des MKBT-Forschungslagers 1987. Im Bericht „Karszt und Barlang“ 1987 ist ein Lageplan enthalten, auf dem die geplanten Arbeitsplätze des zentralen Lagers zu sehen sind. Auf dem Lageplan ist die Position der József-hegyi 2. sz. barlang markiert.
Auf der dafür geeigneten und vielversprechenden Seite des Hohlraums gelang es, die Höhle eine Woche nach Beginn zu entdecken. Der 10 m lange Karfreitagsraum liegt 9 m tiefer unter der Fahrbahn. Im Raum sind Kalkkristalle und Kugelkammern zu beobachten. Ähnliches findet man in der Gellért-Hügel-Aragonithhöhle. Die vollständig im Budai-Marger liegen Höhle ist eine der größten und innerlich am weitesten ausgedehnten Margerhöhlen Ungarns. 1990 brach leider ein neuer Rohrbruch den über mehrere Jahre mit Arbeit ausgegrabenen unteren Forschungstunnel ein. Selbstverständlich ist der gesamte oberflächennahe Teil der József-hegyi-Höhle II ein großes Gangsystem. Wahrscheinlich liegen 10–20 m tiefer im Kalkstein große Gänge, analog zur nahegelegenen József-hegyi-Höhle. Die József-hegyi Höhle Nr. 2 ist 46 m tief und mehr als 100 m lang.
Steckbrief
- Typ
- cave
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Schlagwörter
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Quellen
Der Text auf dieser Seite wurde übersetzt aus: József-hegyi 2–3. sz. barlang (hu.wikipedia.org), Stand: 26 April 2026
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