Keleti Quarry No 14 Cave
Eine Keleti-Kőfejtő 14. sz. barlang befindet sich im 3. Bezirk von Budapest, im Budai Tájvédelmi Körzet des Duna–Ipoly Nemzeti Park, einer der Höhlen.
Beschreibung
Im östlichen Teil des Budapester Thermalkarsts, im südöstlichen, aufgegebenen, zweistöckigen Steinbruch des Mátyás-hegy, auf der oberen Ebene, an der westlichen, linken Seite des Bergwerkshofes, befindet sich unter einer Schiefergesteinsplatte der breite, natürlich geprägte, aber künstlich geöffnete, waagerecht zur Achse verlaufende Eingang. Der Eingang liegt in der Nähe der Keleti-Kőfejtő 15. sz. barlang und der Keleti-Kőfejtő 16. sz. barlang. Die Höhle entstand im oberen eozänen Kalkstein, in der Szépvölgyi Mészkő-Formation. Sie bildete sich entlang einer tektonischen Spalte durch die Korrosion, die durch das Mischen von aufsteigenden Grundwasser entsteht. Die bröckelige Höhle ist abschüssig. Die leicht begehbare, unverschlossene Höhle kann frei mit Grundausstattung für Höhlenwanderungen besucht werden.
Die Keleti-Kőfejtő 14. sz. barlang erscheint in der Literatur unter den Namen 14-es barlang (Acheron 1993), 14. sz. barlang (Kárpát 1989), 14.sz. barlang (Kárpát 1989), 14.sz.barlang (Kárpát 1989), 14. sz barlang (Kárpát 1989), Cápaszája-barlang (Acheron 1993), Keleti-kőfejtő 14. sz. barlangja (Leél-Őssy 1995), Mátyás DK-i kőfejtő 14.sz.barlang (Kárpát 1989) und Mátyás DK-i kőfejtő 14.sz.barlangja (Kárpát 1989) sowie möglicherweise die Namen Mátyáshegyi 9. sziklaüreg (Bertalan 1976) und Mátyás-hegyi 9. sz. sziklaüreg (Kordos 1984) als Varianten des Namens Keleti-kőfejtő 14. sz. barlang.
Forschungsgeschichte
Nach Aussagen von in der Nähe lebenden älteren Menschen gab es damals, als der Steinbruch in Betrieb war, viele Hohlräume auf der Grundebene des Steinbruchs. Die vielen kleinen Höhlen an der Wand des oberen Bergwerkshofes und die zahlreichen Höhlenindikationen und Formationen deuten darauf hin, dass der Steinbruch eine große Höhle zerstört hat, oder den oberen Teil einer großen Höhle. Die heute sichtbaren Höhlen sind Überreste dieser großen Höhle. Aus dem Höhlenwelt von 1943 geht hervor, dass Bertalan Károly und Albert Béla im Rahmen der systematischen Bearbeitung der Höhlen im Umfeld von Buda die 14 kleinen Hohlräume in den Steinbrüchen des Mátyás-hegy und des Kecske-hegy durchsuchten.
Im Geographischen Bulletin von 1957 erschien, in einer von Leél-Őssy Sándor verfassten Studie werden die großen Steinbruchhöhlen des Mátyás-hegyi genannt, die in nummulitischem Kalkstein entstanden sind. Auf dem Lageplan, der im Studium die geografische Lage der Höhlen des Budai-Gebirges zeigt, ist die geografische Lage der in der großen Steinbruchhöhle des Mátyás-hegyi befindlichen Hohlräume zu sehen. (Diese Hohlräume werden im Lageplan zu den schwefelhaltigen Höhlen gezählt.) Im 1958 veröffentlichten Buch „Budapest természeti képe“ steht, dass in der Wand des nach D gerichteten großen Steinbruchs des Mátyás-hegyi schwefelhaltige Hohlräume vorkommen. Im 1961 erschienenen, von Vitéz András und Pap Miklós herausgegebenen Buch „Budapest“ wird erwähnt, dass im Steinbruch an der DK‑Seite des Mátyás-hegyi Hohlräume zu sehen sind, die den Mátyás-hegyi‑Höhlen ähneln, aber klein sind.
Nach dem im Karst‑ und Höhlenforschungs‑Informationsblatt von 1963 veröffentlichten Bericht untersuchte die BEAC Höhlenforschungsgruppe 1962 den K‑seitigen Steinbruch des Mátyás-hegyi. An der Felswand des Steinbruchs sind einige Öffnungen zu sehen, von denen zwei (nach heutigem Zustand) als Höhle bezeichnet werden können. Niemand hat sich bisher mit ihrer Erforschung beschäftigt. Der Geologe Láng Gábor kartierte die Hohlräume. Charakteristische Kuppelkammern weisen auf den schwefelhaltigen Ursprung der Hohlräume hin. Der größte hat einen Durchmesser von ca. 4 m. Neben der Erschließung der Barit‑Höhle ist die Forschung an zwei weiteren Stellen ebenfalls vielversprechend.
Im Karst- und Höhlenforschungsbericht von 1964 wird erwähnt, dass in dem Steinbruch am Mátyás-hegy im 3. Bezirk von Budapest, der zum Donau blickt, bereits 1963 lang bekannte Hohlrauführungen gefunden wurden. Das Hohlraumsystem ist stark gesättigt mit Kugelkammern und hydrothermalen Spalten. Mitglieder der Barlangkutató-Gruppe der BEAC-Abteilung für Naturwanderungen führen seit 1962 Erkundungsarbeiten an einigen Stellen des Steinbruchs durch. 1963 konnten sie bei etwa 200 Arbeitsstunden an mehreren Stellen Fortschritte erzielen. Sie sahen die Lage als vielversprechend, aber ein Ergebnis sei nur mit viel Arbeit zu erreichen. Es war geplant, die Erkundungsarbeiten im Steinbruch 1964 fortzusetzen. Sie begannen mit der geologischen und mineralogischen Aufbereitung des Ortes, der genauen Vermessung, Nivellierung und Kartierung des Gebietes. Sicherlich würden sie die Kartierungsarbeiten im Frühjahr beenden.
Im 1966 erschienenen Buch „Budai-hegység útikalauz“ steht, dass im anderen (DK‑i) Steinbruch des Mátyás-hegy (nicht im Steinbruch der Mátyás-hegyi-barlang) ebenfalls kleine Höhlenhohlräume existieren. In diesem Steinbruch wurden 9 Hohlräume bekannt. Im Karst‑ und Höhlenbericht von 1972 wurde mitgeteilt, dass am 24. April 1972 (auf Anfrage der Budapester Polizeipräsidiums) die Mitglieder des Höhlenrettungsdienstes die Hohlräume des östlichen Steinbruchs des Mátyás-hegy aufsuchten, weil deren Auffinden verschwunden war.
Im im Jahr 1976 fertiggestellten Manuskript mit dem Titel „Unglaubliche Höhlen Ungarns“ ist möglicherweise die hier kurz beschriebene Höhle unter dem Namen Mátyáshegyi 9. sziklaüreg, die zu den Höhlen im DK-Steinbruch des Mátyás-hegy gehört. Der Eingang des Mátyáshegyi 9. sziklaüreg befindet sich im 3. Bezirk von Budapest, im DK-Steinbruch, an der Nordseite des Bergwerksplatzes. Es handelt sich um eine etwa 3 m lange, schwefelwasserhaltige Höhle. Der Teil des Manuskripts, der sich auf die Höhle bezieht, wurde auf Grundlage eines Manuskripts verfasst, das jedoch nicht mehr existiert. Im Jahresbericht 1978 der Vass Imre Barlangkutató Csoport steht, dass die Gruppe seit mehreren Jahren die Forschung und Kartierung des K‑Steinbruchs am Mátyás‑hegy durchführt. Einige Nischen des Steinbruchs wurden 1978 von den jungen Gruppenmitgliedern aufgebrochen, wodurch einige Nischen um 2–3 m verlängert wurden, jedoch wurde kein bedeutendes Ergebnis erzielt. Laut der 1982 erschienenen Publikation „Budai-hegység útikalauz“ gibt es im K‑Seitensteinbruch des Mátyás‑hegy kleine, schwefelwasserhaltige Hohlräume.
Steckbrief
- Typ
- cave
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Quellen
Der Text auf dieser Seite wurde übersetzt aus: Keleti-kőfejtő 14. sz. barlang (hu.wikipedia.org), Stand: 16 December 2024
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