Kétbejáratú Cave

Szenti Tamás · CC BY-SA 4.0

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Die Kétbejáratú-Höhle ist eine der Höhlen im Pilis-Gebirge im Gebiet des Nationalparks Duna–Ipoly, die sich in Oszoly befindet. Sie ist auch in touristischen Reiseführern beschrieben.

Beschreibung

Im Außenbezirk von Csobánka, am vierten Felsspalten, die sich östlich von der Oszoly Óra-Felswand befindet, öffnet sich die Höhle an der zur Ortschaft hin gerichteten Seite. Sie liegt 120 m östlich vom Rózsalugas-Durchgang und 20 m höher. Der westliche Eingang ist 1,4 m breit, 1,6 m hoch, breit, oval und schräg. Der östliche Eingang ist 0,8 m breit, 0,4 m hoch und flach.

Im oberen Trias entstand die Höhle in Dachstein-Kalk unter phreatischen Bedingungen als leicht abschüssiger Durchgangshöhle. Durch den westlichen Eingang kann man bequem in einen allmählich flach werdenden Raum gelangen, aus dem schmale Spalten beginnen. Etwa 3 m nach dem Eingang, nach links, ist bereits das Licht des anderen Höhleneingangs zu sehen. Von dort aus kann man über einen kleinen Abbruch hinaufsteigen und die Höhle meist über Steinschutt in vierbeiniger Haltung zum östlichen Eingang hin verlassen. Das charakteristische, schön geformte Höhlenrelikt ist auch ohne Ausrüstung begehbar.

1974 wurde die Höhle erstmals in der Literatur als Kétbejáratú-Höhle bezeichnet. In der Literatur erscheint die Höhle auch unter den Namen Kétbejáratú-Höhle (Bertalan 1976) und Kétszájú-Höhle (Kordos 1981).

Forschungsgeschichte

Im 1967 erschienenen Buch „Pilis Reiseführer“ wurde erwähnt, dass sich an der westlichen Seite, die zu Oszoly Csobánka blickt, zwischen den von Wald umgebenen Kalksteinfelsen mehrere unbedeutende Hohlräume befinden. Laut dem 1969 veröffentlichten Karst- und Höhlenforschungs-Informationsblatt wurden im August 1969 vom Höhlenforschungsgruppe Szpeleológia während eines im Kevélyek organisierten Lagers feste Punkte in den acht kleineren bis größeren Hohlräumen von Oszoly und der Oszoly-Seite gesetzt. 1970 untersuchte László Kordos die Luft der Höhle mit einem von Assmann entwickelten aspirativen Psychrometer. 1970 vermesste László Kordos die Höhle mit Verlustpunkten und einem Bergmanns-Kompass. Auf Basis der Vermessung wurde ein Grundrissplan im Maßstab 1 : 100 mit zwei Querschnitten erstellt. Laut der Vermessung ist die Höhle 11 m lang und 3 m tief.

Im Bericht des Szpeleológia Barlangkutató Csoport aus dem Jahr 1970 steht, dass die Kétbejáratu-Höhle an der Seite des vierten Felsblocks, der von der Óra-Felswand im Oszolyi nach É reicht, am Eingang von Csobánka liegt, am Fuße des Felsblocks. Die Höhle hat (wie ihr Name schon sagt) zwei Eingänge. Der eine Eingang ist 2,2 m hoch, dann etwa nach 4 m verengt er sich und endet in einem kleinen Saal. Zum anderen Eingang führt von dem vorherigen Saal ein enger, flacher und röhrenartiger Gang. Die Höhle entstand wahrscheinlich im oberen Trias, in zerklüftetem weißen Dachstein-Kalkstein, vermutlich durch einen sauerstoffarmen Weg. Es gibt wenig brechungsbedingte Füllungen und eingekeimte Tropfsteine. In der Literatur wird die Höhle nicht erwähnt. Frühere Forscher sind unbekannt. 1970 untersuchte die Szpeleológia Barlangkutató Csoport die Höhle. Ohne Ausrüstung ist die Höhle besichtigbar. Dem Anhang des Berichts wurde die 1970 erstellte Karte beigefügt.

Im 1974 erschienenen Buch „Pilis útikalauz“ wird im Verzeichnis der Höhlen des Pilis-Gebirges und des Visegrádi-Gebirges (S. 19–20) erwähnt, dass zwischen den Höhlen des Pilis-Gebirges und des Visegrádi-Gebirges die Oszoly-Höhlen und die Kétbejáratú-Höhle liegen. Im Abschnitt, der die Höhlen des Pilis-Gebirges beschreibt, heißt es, dass zwischen den Oszoly-Felsen, die über Csobánka aufsteigen, ein halbes Dutzend kleiner Höhlen existieren. Diese wurden vom Szpeleológia Barlangkutató Csoport kartiert und regelmäßig erforscht. Die meisten dieser kleinen Höhlen sind nicht besonders eindrucksvoll, aber sie sollten erwähnt werden, weil sie in den von Touristen, insbesondere Kletterern, regelmäßig besuchten Oszoly-Felswänden und in ihrer Nähe gelegenen Bereichen ausgezeichnete Bivakmöglichkeiten bieten. Am Fuße der Seite des vierten Felsblocks, der von der Óra-Felswand nach É aufsteigt und zum Csobánka-Zufahrtsweg blickt, öffnet sich die 11 m lange Kétbejáratú-Höhle, deren enger Gang in einen kleinen Saal führt.

Im Bericht des MKBT von 1975 wurde der Teil des Berichts von 1970 über die Höhle zusammen mit der Karte im Anhang des Berichts veröffentlicht. In der Publikation gibt es einen Lageplan, auf dem die geographische Lage der Höhlen Csúcs-hegy und Oszoly zu sehen ist. Auf dem Plan ist die geographische Lage der Kétbejáratu-Höhle erkennbar. Im von Bertalan Károly verfassten und 1976 fertiggestellten Manuskript steht, dass die Kétbejáratú-Höhle in der Kevély-Gruppe im Pilis-Gebirge bei Pomáz liegt. Die Höhle befindet sich am seitlichen Rand des vierten Felsblocks, der von der Oszoly Óra-Felswand nach Osten verläuft, in Richtung der Zufahrtsstraße nach Csobánka, und hat zwei Eingänge. Ein Eingang ist 2,2 m hoch. Die Höhle ist 11 m lang und 3 m tief. Sie endet in einer kleinen Kammer, aus der ein flacher, röhrenförmiger Gang zum zweiten Ausgang führt. Der Teil des Manuskripts, der die Höhle beschreibt, wurde anhand von zwei literarischen Werken verfasst.

In der Ausgabe 1–2 des Halbjahresberichts „Karszt und Barlang“ von 1981 wurde veröffentlicht, dass die Kétszájú-Höhle die Höhlenkataster-Nummer 4820/29 hat. Im 1984 erschienenen Buch „Magyarország barlangjai“ (Höhlen Ungarns) ist die Höhle in der landesweiten Höhlenliste unter den Höhlen des Pilis-Gebirges mit dem Namen Kétszájú-Höhle und dem Namenswechsel Kétbejáratú-Höhle aufgeführt. Im Zusammenhang mit der Liste ist auf einer Karte im Maßstab 1:500 000, die die geographische Lage der Höhlen des Dunazug-Gebirges zeigt, die geographische Lage der Höhle zu sehen. Im 1991 erschienenen Reiseführer wird die Höhlenbeschreibung aus dem Reiseführer von 1974 sowie die allgemeine Beschreibung der Oszoly-Höhlen wiederholt. In der 1991 von József Kárpát zusammengestellten Sammlung wird erwähnt, dass die Kétbejáratú-Höhle (Csobánka) 11 m lang und 2 m tief ist.

Steckbrief

Typ
cave

Fakten von Wikidata.

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Koordinaten: 47.650306, 18.972972In Google Maps öffnen

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Quellen

Der Text auf dieser Seite wurde übersetzt aus: Kétbejáratú-barlang (Csobánka) (hu.wikipedia.org), Stand: 9 January 2022

Der Text steht unter der Lizenz CC BY-SA 4.0 zur Verfügung.