Momine Khatun Mausoleum

Fuad2006 · CC BY 2.5

Sefer azeri · CC BY-SA 4.0

Fuad2006 · CC BY 2.5

Um die Schönheit des Pilzstützens und den Verarbeitungs­effekt weiter zu erhöhen, fügte der Architekt Ziegelrippen an den gegenüberliegenden Ecken ein. Diese Rippen bilden einen sternförmigen Rahmen. Laut Jafar Giyasi ist dieser Rahmen ebenfalls ähnlich den mustergemäßen Strukturen, die das Monument schmücken, und basiert auf den Prinzipien der mathematischen Harmonie. Die architektonische Schönheit der Struktur wird deutlicher, da die Rahmen mit gemustertem Ziegelwerk verkleidet sind.

Prof. Jafar Giyasi stellt fest, dass der Evolutionsprozess der Baukunst, der auf lokalen Traditionen basiert, im Bau der Momina Khatun‑Grabkammer endet. Laut der Forscherin fällt die schnellste Phase dieses Prozesses in die Zeit der Herrschaft des Atabegs und folgt der Linie vom Kuppeldom‑Grab zur Gilan‑Grabkammer bis zur Momina Khatun‑Grabkammer. Das war der Höhepunkt des wissenschaftlichen und künstlerischen Fortschritts dieser Periode in der Geschichte Aserbaidschans.

In seiner Arbeit zeigte der Architekt Ajami nicht nur die Tiefe seines künstlerischen Denkens, die Feinheit des Geschmacks, sondern auch das technische Genie, das auf umfassenden mathematischen Kenntnissen und reichlich kreativer Erfahrung beruht. Die Auseinandersetzung mit dem Aufbausystem des Monuments, insbesondere mit dem Entwurf der Grabkammer, verdeutlicht eindeutig, dass der Architekt das verdiente Titel des „Chefingenieur“ seiner Zeit erhielt.

Steckbrief

Typ
historic site, mausoleum, tomb
Erbaut
1186
Architekt
Ajami Nakhchivani
Architekturstil
Architectural school of Nakhchivan, Seljuk architecture
Höhe
25 m
Teil von
Mausoleums of Nakhichevan
Benannt nach
Mu'mine Khatun
Denkmalstatus
part of UNESCO World Heritage Site, cultural heritage monument in Azerbaijan

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Koordinaten: 39.205006, 45.406170In Google Maps öffnen

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Quellen

Der Text auf dieser Seite wurde übersetzt aus: Momine Khatun Mausoleum (en.wikipedia.org), Stand: 12 September 2026

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