Cserpes-kő Rock Shelter

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Czina Tivadar. Original uploader was Szenti Tamás at hu.wikipedia · CC BY-SA 3.0

Mrcsifkin · CC BY-SA 3.0

Der Cserepes-kői-sziklaodú gehört zu den besonders geschützten Höhlen Ungarns. Er liegt auf dem Bükk-Hochplateau im Gebiet des Bükki-Nationalparks. Er wurde zu einer temporären Touristenunterkunft umgebaut. Unter den ungarischen Höhlen wurde er zum ersten Mal zu einer Wohnhöhle umgestaltet.

Beschreibung

Er liegt unter dem Gipfel des Cserepes-kő, der den südöstlichen Vorsprung des Kálmán-Berges etwa 6 km vom Béláapátfalva entfernt bildet, an einem felsigen Bergrücken im Hochplateauperimeter. Direkt an der Kreisgrenze. Er ist über den mit blauem Streifen gekennzeichneten Wanderweg des Nationalen Blauen Pfades erreichbar. Ein mit blauem Zeichen gekennzeichneter Wanderweg führte bereits 1929 zu ihm, zur Zeit der Forschungen von Ottokár Kadić. Er ist ein Stempelort des Abschnitts 23 des Nationalen Blauen Pfades. Der Stempel wurde am Eingang angebracht. In den regulären halbkreisförmigen, offenen Eingang wurde eine Holztür eingebaut. Er besteht aus einem einzigen Raum. Der Karni entstand im oberen ladinischen Kalkstein. Seine Länge beträgt 6 Meter, seine Breite 7 Meter und seine Höhe 2,5 Meter.

Die Höhlenunterkunft ist winterfest, im aus zwei Holzrahmen gebauten Schlafplatz können sechs Personen unterkommen. Die Beheizung des Raumes erfolgt durch einen holzbefeuerten Kesselofen, dessen Rauchrohr durch einen als Schornstein genutzten Schornsteinaufsatz an die Oberfläche geleitet wird. Das ganze Jahr über ist sie für jedermann kostenlos nutzbar und frei besuchbar. Die nächste Quelle liegt etwas mehr als zwei Kilometer entfernt, deutlich tiefer als die Höhe der Höhle über dem Meeresspiegel, beim Pes-kő-Haus.

1977 wurde die Höhle zum ersten Mal in der Literatur als Cserepes-kői-sziklaodú bezeichnet (Hevesi 1977). In der Literatur erscheint die Höhle auch unter den Namen Barlangszállás (Bertalan 1976), Cserepes-kői-barlang (Dely 1970), Cserepes-kői barlangszállás (Neidenbach, Pusztay 2005), Cserepes-kői-sziklaodu (Bertalan, Schőnviszky 1973–1974), Cserepeskői sziklaodu (Kadić 1933), Cserepeskői sziklaodú (Kadić, Mottl 1944), Cserepeskői sziklaüreg (Bertalan 1976), Cserepeskői üreg (Bartalos 1909) und Cserepeskő lyuka (Hazslinszky 1999). Die ständigen Bewohner der Höhle sind Fledermäuse und pelék.

Forschungsgeschichte

Zuerst erwähnte Gyula Bartalos 1909 die Höhle in einer Druckschrift. Nach seiner erstellten Beschreibung lebten damals manchmal auch Laufbandräuber in der Höhle. Ähnliches schrieb Lajos Kolacskovszky ebenfalls in seinem Manuskript. Die Cserepes-kő lyuka ist ein häufiger Aufenthaltsort des verfolgten Räubers. (Der Satz, der die Höhle vorstellt, stammt aus dem Werk von Tamás Hazslinszky.) Die Höhle wurde seit langem von Naturfreunden und Jägern zur nächtlichen Unterkunft genutzt, wie aus der 1944 veröffentlichten Publikation von Ottokár Kadić und Mária Mottl hervorgeht. Der erste bekannte Forscher der Höhle war Ottokár Kadić, der 1929 die Cserepes-kői-sziklaodú untersuchte. Er untersuchte die Höhle im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft. Der Felsabgang, vor dem damals ein aus Stein errichteter Zaun zu sehen war, wurde von Imre Nagy im unteren Teil geführt.

Kadić Ottokár Unterkunft während der Forschung war die Jagdhütte von Cserepes-kő, die er mit Erlaubnis von Pallavicini Alfonz Károly nutzen durfte. Auf dem Besitz von Pallavicini Alfonz Károly befand sich das Jagdhaus. Kadić Ottokár zeichnete damals den Grundrissplan und den Längsschnittplan der Höhle. Laut Vermessung beträgt die Länge der Höhle 6 m, die Breite 4 m und die Höhe 2 Meter. Bei der Probenausgrabung der Cserepes-kői-Steinhöhle im Jahr 1929 wurden einige Höhlenbärenknochenfragmente, Bruchstücke von Tongefäßen und ein aus Knochen gefertigter, glatt geschliffener Pfeil gefunden, sowie mehrere übereinanderliegende Feuerstellenlagen beobachtet.

Dancza János führte 1934 Temperaturmessungen in der Kammer durch. Laut einer Publikation, die 1937 im Turisták Lapja erschien, befindet sich am Rand von Szilvásvárad, unter dem Rücken von Cserepes-kő, unmittelbar an der Kreisgrenze die 6 m lange Steinhöhle. Aus der Höhle führt ein dünner Spalt zum Gipfel des Berges. 1944 wurden die 1929 gezeichneten Karten und die erste detaillierte Beschreibung der Steinhöhle in Druck veröffentlicht. Zu diesem Zeitpunkt wurde eine Karte im Maßstab 1 : 25 000 veröffentlicht, die die geografische Lage der Höhle zeigt.

Als Ungarns erste Wohnhöhle wurde dieser Felsspalten von Naturfreunden erschlossen. Die Odvas-kői-Höhle und die Három-kúti Remete-Höhle sind die beiden anderen noch funktionierenden Wohnhöhlen unseres Landes. Die Sólyom-kúti-Felsenkavern wurde als Höhlenunterkunft nicht mehr genutzt. Alle drei Höhlen liegen im Bükk-Gebirge. Auf Initiative von Kertay Sándor und Bárdos József aus Eger wurde 1950 die Wohnhöhle mit Hilfe ihrer Wanderpartner eingerichtet. Über die Aktivitäten der Egerer Touristen berichtet die 1954 erschienene Publikation mit dem Titel Bükk portyavezető. Die Unterkunft wurde mehrfach zerstört, aber stets von den egerer Naturliebhabern wiederhergestellt. Bei späteren Renovierungen war auch der Jászberényi Turista Egyesület beteiligt.

Im Höhlennamenverzeichnis der 1976 veröffentlichten, von Bertalan Károly und Schőnviszky László zusammengestellten „Magyar barlangtani bibliográfia“ wird die im Bükk-Gebirge liegende Höhle unter dem Namen Cserepes-kői-sziklaodu erwähnt. Im Höhlennamenverzeichnis sind vier literarische Werke aufgeführt, die sich mit der Höhle befassen.

Im 1976 fertiggestellten Manuskript „Magyarország barlangleltára“ steht, dass die im Bükk-Gebirge, in Szilvásvárad gelegene Cserepes-kői-sziklaodu weitere Namen wie Cserepeskői-Felsenkavern und Barlangszállás hat. An der Seite des Cserepes-kő, entlang der nationalen Blauen Wanderwegroute, befindet sich der regulär parabelförmige Eingang. Der 6 m lange Felsspaltenartige Höhleneingang erreicht die Oberfläche über einen schmalen Spalt. Der Abschnitt über die Höhle im Manuskript wurde auf Basis von zwei literarischen Werken verfasst. In dem 1977 veröffentlichten Buch „Bükk útikalauz“ findet sich eine kurze Beschreibung der Felsspalte.

Steckbrief

Typ
cave

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Koordinaten: 48.051767, 20.433133In Google Maps öffnen

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Quellen

Der Text auf dieser Seite wurde übersetzt aus: Cserepes-kői-sziklaodú (hu.wikipedia.org), Stand: 21 August 2025

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